50 jähriges Jubiläum des Lions Hilfswerks

Der Lions Club in der Region Wermelskirchen, Hückeswagen, Radevormwald und Wipperfürth blickt auf das 50jährige Bestehen seines gemeinnützigen Hilfswerks zurück, in dem alle sozialen und kulturellen Projekte des Clubs abgewickelt werden. In den 50 Jahren seines Bestehens hat das Lions Hilfswerk rd. 400 Einzelprojekte mit einer Fördersumme von 650.000 € für soziale Projekte im Clubgebiet, aber auch in sozialen Brennpunkten auf anderen Kontinenten unserer Erde abgewickelt. Die finanziellen Mittel dafür kommen aus Spenden und aus den Erlösen von Aktionen, wie zum Beispiel aus der seit nun 12 Jahren bekannten Adventskalender-Lotterie mit vielen vom örtlichen Einzelhandel gespendeten Preisen. Die Erlöse daraus werden für die fördernde Kinder- und Jugendarbeit im Clubgebiet eingesetzt.

Spende für die vom Hochwasser an der Wupper Geschädigten

Die Starkregen- und Hochwasserkatastrophe Mitte Juli hatte insbesondere im Bereich der Wupper große Schäden angerichtet. Als Mitglied der Stiftung Deutscher Lions kann der Club aus dem Stiftungsfonds Hilfsgelder für Unterstützungen im Clubgebiet beantragen. Doch die dafür bisher aufgebrachten Mittel von insgesamt über 2,5 Millionen Euro waren schnell für Spontanhilfen in den besonders betroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen vergeben. Deshalb wurde entschieden, 18.000 € aus den liquiden Mitteln des eigenen Hilfswerks für die besonders stark belasteten Wuppergebiete in Hückeswagen und Radevormwald bereitzustellen. Die Auszahlung erfolgt über die Spendenvergabe durch die beiden Städte.

Die Lions engagieren sich in der Seniorenbetreuung

Unter dem Motto „we serve“ (wir dienen) engagieren sich die Lions weltweit mit sozialen und kulturellen Projekten sowie mit Projekten zur Verständigung zwischen den Menschen verschiedener Kulturräume, um das Leben auf unserer Erde  ein wenig besser zu machen. Wenige Jahre nach Gründung des Lions Clubs im Bergischen im Jahre 1964 entwickelte sich die Idee, mit dem vielseitigen Fachwissen der Mitglieder altersgerechte Sozialwohnungen zu bauen und das Leben der Senioren und Seniorinnen mit vielfältigen Unterstützungen in ihrem Alltag etwas schöner zu machen. Mit der Evangelischen Kirchengemeinde Wermelskirchen fand sich ein perfekter Partner für die Umsetzung dieses Plans. Die Kirche stellte erste Grundstücke zur Verfügung und gemeinsam wurde als Träger für den Bau und die Verwaltung der Häuser an der Dhünner Straße in Wermelskirchen die gemeinnützige Altenzentrum gGmbH , die heutigen Eifgenhäuser, gegründet. Heute  werden 114 Wohnungen in vier Häusern verwaltet. 

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Hochwasser an der Wupper
Lions machen sich ein Bild vom Hochwasser an der Wupper